Diplom Physiker, Weinheim

Willkommen in meinem Garten

Dies ist nun nach einiger Zeit mal wieder eine neue Version meiner Webseite. Wenn man so will, nun endlich ein richtiger CSS-reboot.

Wer ich bin? Nun, nach dem Abi hatte ich in dem vollkommen unnützen Jahr beim Bund die Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob denn Physik wirklich das richtige Studienfach sei. Nun, meine Neugier hat gesiegt und ich verbrachte einige Jahre im schönen Aachen mit dem Versuch, klassische, relativistische und quantenmechanische Vorgänge zu verstehen.

Danach hat es mich nach Heidelberg verschlagen. Ich wusste nicht einmal wo das auf der Landkarte liegt, glücklicherweise aber die Deutsche Bahn. Die sprechen hier vielleicht ein komisches Deutsch. Nun, mit einem Stipendium der Max-Planck Gesellschaft erfüllte sich für mich der Traum, am Institut für Astronomie an Projekten für das Very Large Telescope mitzuarbeiten.

Die wissenschaftliche Laufbahn beendete ich nach fünf Jahren zunächst zugunsten des schnöden Mammons. Ich verkaufte meine Seele an eine Internetwerbefirma, für die ich Gegenzug ein Softwareteam aufbaute. Eine Firma später kümmerte ich mich - immer noch im Internetbusiness - um e-Learning und bildete international Telecoaches aus, also Lehrer, die in ihrem muffigen Sesseln vor einer Webcam hocken und ihren Zusehern damit eine Berufsausbildung verpassen wollen. ... Aber das musste dann mal ein Ende haben.

Ich besann mich meiner eigentlichen Interessen, kaufte meine Seele zurück und wollte einen Job, bei dem ich darauf aufpasse, dass die Satelliten nicht vom Himmel fallen. Den habe ich jetzt auch. Als Spacecraft Controller arbeite ich nun bei der EUMETSAT in Darmstadt, kommandiere die Flotte der Meteosat Satelliten sowie den MetOp-A Polarorbiter und sorge so dafür, dass die Tagesschau immer brav einen Satellitenfilm zeigen kann, die Wetterfrösche genügend Daten für ihre Prognosen erhalten und dass Tsunamis im Indischen Ozean auch bemerkt werden, so denn wieder einer auftreten sollte. Auch das werde ich nicht bis zur Rente machen, aber die Branche ist jetzt wieder die richtige!

Privat gibt es auch noch was zu erzählen. Während der Zeit des Studiums lernte ich Susanne kennen. Sie kommt aus dem hohen Norden Deutschlands und spricht weder kölsch noch kurpfälzisch. Wir wohnten recht bald zusammen, zunächst in Köln, dann in Heidelberg und schließlich nun im eigenen Haus in Weinheim an der Bergstraße. Es hat ein wenig gedauert, aber nach zehn Jahren "Lebensabschnittsgefähre" haben wir schließlich geheiratet. Heiligabend anno 2000 kam unser Christkind Paul Jannik auf die Welt und krempelt unser Leben kräftig um.

Seit wir in Heidelberg wohnten, spielen Susanne und ich Theater und standen ein paar Mal auf den Brettern die angeblich die Welt bedeuten. Während Susanne sich mittlerweile im von uns Eltern selbst geführten Kindergarten engagiert, bin ich beim Theater geblieben und koordiniere als Vorstand des Heidelberger Theatervereins unsere dreißig Mitgliedsgruppen. Das macht richtig Spaß, hat nichts mit Physik aber viel mit verrückten Menschen zu tun.

Aber nun erst einmal vielen Dank für den Besuch auf meiner Homepage und viel Spaß beim Stöbern.

Slide

07. Aug 2006

Was wäre, wenn man Del.icio.us, Flickr und YouTube zusammenfassen könnte? Wahrscheinlich käme dabei Slide heraus. Ein jeder kann hier seine Lieblingsbildchen hochladen. Ja, das kennen wir schon von Flickr. Slide kann aber beispielsweise noch Multimedia-RSS Feeds integrieren, verwaltet URLs zu Bildern oder ganzen Webseiten, Videos von YouTube etc. So kann ich einfach alles, was mich interessiert in Slide hineingleiten lassen und es wird daraus automatisch eine neue Diashow erzeugt. Slide bietet zusätzlich nette Programme für MacOS X und Windows an, die Diashows auf dem Bildschirm, im Dashboard oder als Bildschirmschoner darstellen, das funktioniert dank Flash auch auf Webseiten. Cool ist's, weil's so einfach ist.

Auch MacBooks gehen kaputt

26. Juni 2006

MacBook Pro Also, das ist ärgerlich. Schon wenige Wochen nach dem Kauf eines MacBook Pro hat sich die Festplatte verabschiedet. Nun, seit ich dieses Mac OS ausprobiert habe, fällt mir auf, dass hinter dem sauberen Image von Apple eine ziemlich gute Marketingmaschine steckt. Es ist doch manchmal mehr Schein als Sein. Wieso beklagt sich eigentlich keiner, dass sich das Betriebsystem MacOS X auf einem 2,16 GHz Intel CoreDuo Prozessor bei 2 GB RAM so langsam und zäh anfühlt, wie ein Windows XP auf einem 1 GHz Athlon mit 500 MB RAM? Also, ein wenig schneller hätte ich mir das Ding schon vorgestellt. Nun gut, die Benchmarks sprechen eindeutig für den Mac, aber ebenso wie die gefühlten Temperaturen wenig mit der realen Physik zu tun haben, so hat die gefühlte Geschwindigkeit nichts mit Benchmarks zu tun. Dennoch ist mir bei starkem Wind kalt. Da hilft dann nur die immense Abwärme des Laptops beim Spielen von Half Life 2, ja wenn das Gerät dann mal wieder vom Onkel Doktor zurück sein wird.

Google Maps Deutschland

10. Mai 2006

Google Maps Google Maps, das Internet-Pendant zu Google Earth, stellt nun wesentlich besser aufgelöste Bilder von Deutschland zur Verfügung. War doch bisher meine Stadt nur ein grüner Pixelbrei, so kann man jetzt endlich erkennen, dass hier Menschen wohnen und Häuser mit Gärten haben.

DHTML vom Feinsten

08. Mai 2006

DHTML Demos Dass man mit DHTML so einiges bewegen kann ist wohl schon so manchem aufgefallen. Gerard Ferrandez hat auf seiner Seite jedoch wirklich Unglaubliches zusammengestellt. Nicht nur tolle Demos sondern auch hervorragend übersichtlich gestalteten Quelltext zum freien Herunterladen gibt es hier.

Apple Werbung

4. Mai 2006

I'm a Mac Apple hat mit einem Schlag sechs grandiose Werbefilmchen für Mac Computer produziert. Sie sind brüllend komisch. Ich habe gelacht bis ich Bauchschmerzen hatte. Insbesondere die 'Viruses' und 'Restarting' Clips kann ich mir immer wieder und wieder anschauen, bis der Arzt kommt. "I think I've gotta crash" - "If you feel that gotta help - good." Wahnsinn, ich glaube ich benötige auch ganz dringend einen Mac.

Nachtrag: Ich lasse mich durch gute Werbung durchaus beeinflussen: Nun habe ich mir ein MacBookPro bestellt und kann es kaum verheimlichen, mich darauf zu freuen.

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